Oleksandr
Yahodynskyi

Zivilist, Sägewerksbetreiber
Chotschewa, Gebiet Kyjiw

Am 26. März 2022 haben die russischen Soldaten Oleksandr (30) und seinen minderjährigen Bruder Vladyslav am Kontrollpunkt im Dorf Chotschewa im Gebiet Kyjiw festgenommen. 

Sie haben die Jungen mit Waffen bedroht und sie in einen gepanzerten Mannschaftswagen hineingestoßen, der nach Tschernobyl gefahren ist. Die russischen Soldaten haben den Brüdern schwarze Müllsäcke über ihre Köpfe gezogen, ihre Hände auf den Rücken gefesselt und sie stark geschlagen. Nach einiger Zeit wurden die Jungen zur Grenzwache der Republik Belarus in der Stadt Narowlja gebracht und dort den unbekannten Personen übergeben. Später wurde Vladyslav in ein Waisenhaus gebracht. Nach einem Monat des Umherirrens in Belarus konnte der Minderjährige dank der Hilfe von Freiwilligen und Vertretern des Roten Kreuzes nach Hause zurückkehren. Oleksandr wird vermutlich in einer der Justizvollzugsanstalten im russischen Gebiet Brjansk festgehalten. Das wurde durch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz bestätigt.

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Nimmt ihr an der Kampagne #StimmeDerUkrainischenZivilenGeiseln teil, um Oleksandr Yahodynskyi zur Seite zu stehen und Gerechtigkeit für ihn und alle zu fordern, die gegen ihren Willen gefangen gehalten werden. Eure Unterstützung kann ihr Leben verändern und ihre Hoffnung auf ein stärkeres Europa wiederherstellen.

Informationen wurden durch das Zentrum für bürgerliche Freiheiten  zur Verfügung gestellt.