Die digitale Galerie Art for Freedom: Unseen Civilians erzählt über ukrainische Zivilist*innen, die zu Kriegsgefangenen geworden
sind und durch Russland illegal in Gefängnissen, Strafkolonien und Untersuchungshaft, häufig gar ohne jegliches Gerichtsurteil, Verdacht oder einfach Bestätigung, dass eine Person inhaftiert ist, gehalten werden.
Das sind die Geschichten von gewöhnlichen Leuten: Lehrer*innen, Musiker*innen, Studierenden, Priestern, Ingenieuren, Bürgermeistern und Rentner*innen. Sie haben keinerlei Krieg gekämpft. Sie durften nie gefangen genommen werden. Doch sind sie verschwunden und weder ihre Familien noch Menschenrechtsverteidiger*innen wissen oft nicht, wo und in welchem Zustand sie sind.

Warum ist es wichtig?
Zivilgefangene ist kein offizieller Rechtsstatus.Und völkerrechtlich gibt es kein vorgesehenes Prozedere, nach dem sie heimkehren können. In solcher Lage gilt die Öffentlichkeit als Schutz. Die Sichtbarkeit als Chance.

Was gibt‘s hier zu sehen?
Auf dieser Plattform finden Sie eine Reihe von Illustrationen von Künstlern und Künstlerinnen aus der Ukraine, Deutschland, Frankreich und Portugal. Jedes Bild stellt die reale Geschichte einer gewissen Person dar.
Jede Gestalt gilt als Versuch, die Namen, die Stimmen und die Würde derjenigen zurückzugewinnen, die in Bedrohung leben, aus unserem Realleben entfernt zu werden.
Galerie
Die Ausstellung, die überall präsentiert werden kann
Unser Projekt ist nicht nur online verfügbar. Wir führten ein neues Format von Self-hosted Exhibition ein, wo man ein druckfertiges Paket herunterladen kann, um diese Ausstellung in Ihrer Heimatstadt, an der Uni, in einer Galerie oder so einfach im Café zu organisieren.
Das wäre Ihr Beitrag zu unserer Solidaritätsbewegung.
Schließen Sie sich unserer Bewegung an
Wir sind offen für Co-Schaffen.
Sollten Sie Künstler/in, Illustrator/in oder bildende/r Künstler/in sein sowie die Freiheit, Würde und Menschenrechte zu schätzen wissen, schicken Sie uns eine Ihrer Arbeiten zu, die dem Thema illegaler Inhaftierung von Zivilist*innen gewidmet ist.
Und wir stellen sie in der digitalen Galerie vor, damit eine weitere Stimme zu hören sei.
Lernen Sie die Geschichten ukrainischer Zivilist*innen in russischer Gefangenschaft kennen — diese können Sie als Motiv Ihres zukünftigen Kunststücks nutzen.
Das Projekt wird mit Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung, Büro Kiew – Ukraine, umgesetzt.












